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Schloss Wasserburg Wasserburg bei Lindau

Dass es ein langfristiges Sanierungsprojekt werden würde, war der Eigentümerfamilie von Schloss Wasserburg klar – aber Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut. Doch die Ideen und Bauabschnitte der Sanierung waren klar und gegliedert, so dass in entsprechenden Abschnitten geplant und realisiert werden konnte.

Ziel war ein Hotelbetrieb in gehobenem Ambiente mit gutem Restaurant, großer Küche und Nebenräumen für Veranstaltungen sowie ein zweites Restaurant auf der Seeterrasse.

Schon 1975 betrieb die Familie in dem im Kern bereits 1280 erbauten Schloss (Anbauten aus dem 14., 16. und 18. Jhdt.) ein kleines Hotel mit sechs Zimmern, heute sind es 15 Zimmer mit modernem Komfort in historischer Umgebung.

Im ersten Schritt wurden lästige Anbauten neuerer Zeiten entfernt, wie etwa ein Öltank im Hof, betonierte Garagen und Balkone.
Der Innenhof wurde komplett saniert.

Ein Toiletten-Fallturm – wie er nunmal in den Zeiten vor der Ära des Wasserklosetts üblich war – wurde Stein für Stein abgetragen und gelagert. Denn um die Zimmer in den oberen Geschossen des Haupt- und Mittelbaus zu erschließen, war ein Aufzug notwendig. Dieser wurde an der Stelle des alten Fallturms angebaut.

Im unteren Bereich wurde der Maschinenraum des Aufzugs untergebracht, nach oben stützt der Aufzugsschacht die alte Bausubstanz wie eine neue Wirbelsäule.
Die Verkleidung des Schachts erfolgte akribisch mit den alten Steinen des Fallturmes.

In einem weiteren Bauabschnitt wurde ein angrenzender Torkel zum Restaurant umgebaut. Dessen Dachgeschoss wurde zur Wohnung für den Eigentümer ausgebaut.
Eine Seeterrasse in besonderer Lage am „Malerwinkel“ verbesserte die Restaurant-Situation erheblich.

Die insgesamt vier Bauabschnitte wurden zwischen 1975 und 1983 durchgeführt.

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