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Besenwirtschaft/Torkel Nonnenhorn Nonnenhorn/Bodensee

Ein Weinbauer in der Winzergemeinde Nonnenhorn (am Bodensee) hatte in zentraler Lage einen "Torkel" erworben.
Diese historische Weinpresse - "Torkel" - besteht im wesentlichen aus einem geschnitzten (und oft kunstvoll verzierten) Baumstamm, der durch seinen langen Hebelarm als Traubenpresse eingesetzt wurde. Der Torkel in Nonnenhorn war mit rund 20 Meter Länge und etwa sechs Meter Höhe eine der größten Weinpressen dort. Umgeben war der Torkel von einer Scheune, in der seinerzeit der gepresste Most und auch frischer Wein verkostet wurde. Zum Zeitpunkt des Erwerbs war die Scheune jedoch eher als einsturzgefährdet denn als repäsentativ zu bezeichnen.

Von der Küche des bestehenden Gebäudes aus betrieb die Winzerfamilie eine "Besenwirtschaft", die auf der Terrasse davor aber schon längst aus allen Nähten platzte.

Ein Neubau sollte nun die alte Scheune ersetzen und sowohl den historischen Torkel beherbergen wie auch die Besenwirtschaft unters Dach bringen. Transparenz und Atmosphäre waren die Vorgaben, Nutz- und Repräsentationsräume sollten entstehen.

Ein Gebäude, das sowohl dem Zweck wie auch der historischen näheren Umgebung gerecht werden sollte, wurde entworfen.
Der Bau des hölzernen Torkels (bezugnehmend auf die Weinpresse wird auch das umhüllende Winzer-Gebäude so genannt) erfolgte in zimmermannsmäßig hochwertiger Ausführung.

Im neuen Keller des Torkel-Gebäudes wurden moderne Einrichtungen eines Weinkellers untergebracht.
Im Erdgeschoss kann man rund um den eigentlichen, originalen Torkel gemütlich sitzen. Großflächige Verglasung sorgt für Licht, als wäre die Konstruktion offen.
Das Gebäude ist ein Musterbeispiel, wie sich ein kompletter, eigenständiger Neubau perfekt in eine gewachsene Umgebung einfügen kann.
Heute ist dieses Bauwerk eine der bekanntesten Anlaufstellen in Nonnenhorn und gleichzeitig die bekannteste Besenwirtschaft am bayerischen Bodenseeufer.

Übrigens: Nachdem Nonnenhorn am bayerischen Bodensee-Ufer liegt, wäre die richtige Bezeichnung "Rädle-Wirtschaft". Überregional bekannter ist jedoch die hier verwendete Bezeichnung "Besenwirtschaft".

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